Willkommen in Seriths Wunderwelt !

Ich möchte noch gerne anmerken, dass die Posts chronologisch geordnet sind. Will heissen, der Anfang der Geschichte ist gaaaaaaaaaanz am Ende, da die neuen Einträge jeweils oben angefügt werden. Also schön brav von unten nach oben lesen!

09.04.2009

Hörnchen

Hallochen und guten Tag
Nebst einer Grundreinigungsaktion meiner Krempelkammer ( Andere nennen es Schlafzimmer ) Habe ich heute die letzten Hörner ausgespült und zum trocknen gelegt. Ich bin sehr zufrieden mit der Ausbeute des jahres. ^^

Wenn ich von Irland zurück komme, muss ich langsam mit der Schleifarbeit weiter machen.

Der Hornberg wächst mir sonst über die Ohren. Vielleicht sorge ich grad dafür, dass etwas Geld rein kommt und biete einen Teil davon auf E-bay als rohhorn an. Oooder ich tausche sie wie bisher roh oder angeschliffen gegen Met und Marmelade, hihi.

Das Problem mit der Versiegelung habe ich leider noch nicht zur Gänze gelöst. So wies scheint, bröselt das Natronwasserglas nach dem Trocknen ab. Also werde ich wohl doch Bienenwachs nehmen müssen. *seufz* Naja... ich muss weiter räumen... habe da noch schön was zu tun.

01.04.2009

"Herunterfahren" "Neu Starten"

Ob ich denn auch losgelassen habe, fragt er mich. Eine nicht ganz leichte Frage. Was soll ich denn loslassen? Und was darf ich behalten?
Nun... ich bin jetzt so weit und denke, dass ich die Hoffnung auf eine Zukunft mit ihm losgelassen habe. Ich habe eingesehen, dass er mich nicht liebt und dass es nun mal so ist, dass ein Deckel durchaus auf einen Topf passen kann, ohne wirklich darauf zu gehören.

Was ich nicht losgelassen habe ist meine Liebe zu ihm. Und was ich behalten will ist das Lebensgefühl, das er mich lehrte. Wenn ich heute auf diese kurze aber intensive Zeit zurückblicke, sehe ich durchaus die Möglichkeit wieder so zu leben. Auch ohne ihn als treibende Kraft. Wenn man erst mal weis, wie wunderbar und unfassbar schön das Leben sein kann.... dann ist es glaube ich leichter, wieder zu diesem Glücksgefühl zurück zu kommen. Es dauert halt eine Weile, bis man merkt, dass es wirklich nicht am Partner hängt. Auch wenn ein Partner es natürlich seeeehr viel leichter macht, da hin zu kommen.

Ich habe mich jetzt seit meinem letzten Text sehr intensiv damit auseinander gesetzt, wieviel ich loslassen kann und will. Darüber, ob und wie ich dieses kapitel endlich abschliesse. Auch darüber, wie sehr ich den Kontakt überhaubt ertragen kann, den ich mir noch so wünsche. Irgendwie stand ich in der Hinsicht ganz schön in der Sackgasse.

Und dann? Jo. Dann taten sich einige Dinge gleichzeitig.

Ich hatte schlagartig keinen Job mehr - Weil ich nun 6 Wochen Überzeit abbauen muss, ich habe einige sehr intensive Gespräche geführt und zwei einschneidende Abende erlebt. Endlich habe ich diesen Treppenabsatz überschritten... ob ich danach aber wieder einen Tritt unter den Füssen habe oder in ein Loch tappe wird sich noch zeigen müssen. Wichtig ist erst mal, dass ich jetzt den Schritt vorwärts wage.

Also... Zuerst mal herunterfahren. *Bzzzzzzz...* System off.

Dann : *Blips...ratterratterratttt...* Neustart.

Zuerst mal ran an den Beruflichen Scherbenhaufen. Jedes Weckerklingeln löst bei mir den

" Scheisse, schon wieder arbeiten " Gedanken aus. Schluss damit! Ich war heute bei der Laufbahnberatung, die man ja als Steuerzahler für umsonst bekommen kann. Und sieh an! Es war wirklich erfrischend und hat einige Knoten gelöst. ( Habe übrigens noch einen anderen Knotenlöser, dem ich an der Stelle von Herzen danke ! Du weist schon, was ich meine. ) Nächste Woche habe ich den nächsten Termin.. und ich freue mich riesig darauf. Denn jetzt pack ichs an... endlich komm auch ich auf den grünen Zweig!

Dann den sozialen Scherbenhaufen. Da gibt es einiges mehr aufzuräumen. So muss ich irgendwie dafür sorgen, den Anschluss an meine besten und treuesten Freunde nicht zu verlieren. Irgendwann werden die die Geduld verlieren... ich kann ja nicht ewig abkömmlich sein, weil ich keine Kraft mehr für Unternehmungen habe oder so tief in meiner Gefühlssuppe schwimme, dass ich keinen um mich herum ertrage. Dann möchte ich enlich meiner Familie zeigen, das ich dankbar - nein, unsagbar dankbar dafür bin, wie sie mich alle stützen. Sie haben es verdient, dass ich mich auch um sie mehr kümmere. Ausser diesen fraktionen gibt es da auch noch die Freunde des Mittelaltervereins... ich werde ja dieses Jahr kaum dabei sein und denke auch darüber nach, ob ich nicht doch besser austrete. .. und das wiederum kommt gebündelt mit dem Problem, wie ich nun mit dem werten Verflossenen und seiner Ex-Ex verfahre.

Und zuletzt und doch zuerst der innere Scherbenhaufen. Jetzt ist es mal endlich an der Zeit, mich selber wieder zu finden, mir selbst treu zu sein und sich um mich zu kümmern. Fertig rumgeprahlt. Jetzt gehts nach Irland. Punkt. Und dann gehts nicht zurück zu der Madeleine, die sich rumbefehlen lässt, die sich nur anpasst und alles so hinnimmt. Dann wird neu gestartet, neues Spiel, neues Glück. Ich werde leben.

Klingt das nicht aufregend?! Ich hoffe, ich packs.

17.03.2009

Was nun?

Das Gejammer ärgert mich selbst schon... aber ich muss schreiben. Das alles lässt und lässt mich nicht los. Bald schon werde ich nach Irland reisen - 3 Monate weg von dem ganzen Ärger, der mich hier runter zieht wie zähflüssiger Treibsand. Und dann? Dann gedenke ich neu zu starten. Aber wie stell ich das nur an? Ich denke, ich werde eine neue Arbeit finden. Und dann sicherlich eine Wohnung. Aber wie soll ich privat weiter machen? Ich weis wirklich nicht weiter. Der Verein, der mir so viel Freude bereitete... ich kann nicht mehr dahin zurück. Nicht, wenn mein Herz bleibt, wie es ist. Vielleicht war sie unsagbar stark. Aber eigentlich glaube ich, dass sie ihn nie so sehr geliebt hat, wie ich es tue. Ich bin stark... ertrage vieles. Aber ich schaffe es nicht, die beiden zu sehen. Ich will nicht mit ihnen tanzen und nicht mit ihnen feiern. Kann es einfach nicht. Allein der Gedanke daran macht mich fertig. Ich sehe die beiden und sehe keine Zuneigung, keine Liebe. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie beschissen dieses Gefühl ist! Wenn man wenigstens sehen würde, dass sie sich lieben und zusammen gehören! Er kann doch nicht eine so zärtliche und innige Beziehung auflösen um dann ohne Kuss und ohne Berührung herumzuwandern?! Ist denn alles, woran ich immer so sehr glaubte nur dumme Illusion? Dass man bei wahrer Liebe Nähe spüren will... sich anlächelt und Arm in Arm geht? Sieht Liebe wirklich so kalt aus?
Es ist, um es aus den Augen eines Autoliebhabers zu betrachten, als ob ein getunter Ferrari ungebremst mit Tempo Hundert in eine Felswand gefahren wäre. Und um das noch zu toppen, nimmt man danach das klapprige Fahrrad aus dem keller und will so tun, als ob es genau so super wäre, wie im Ferrari durch die Welt zu rasen. ( jaja... ich finde Fahrradfahren ja auch toll )

So langsam komme ich an den Punkt, wo ich denke, dass ich das alles aufgeben muss. Auch wenn es grad nochmals so schmerzhaft wird, wie sein verschwinden. Raus aus dem Verrein... und weg von ihm. Ich wünsche mir so sehr, dass wir wenigstens Freunde sein könnten. Seine Seele ist so kostbar....er ist mir so wichtig. Aber es verletzt mich einfach zu sehr, dass ich für ihn wohl gar nichts mehr bin. Während ich mir wenigstens freundschaftlichen Kontakt wünsche, kommt von ihm keinerlei Reaktion mehr. Kein "hallo", kein "wie geht es dir". Nicht mal, wenn er meine Freunde trifft, fragt er nach mir. Ich fühl mich wie weggeworfen. War ich ihm als Mensch denn nichts wert? Bin ich hinter der Beziehung, die wir führten einfach nichts? Kein Mensch, der ihn interessiert? Ich liebe ihn. Aber auch wenn das vorbei geht... so werde ich ihn immer gern mögen. Aber wie soll ich es ertragen, dass er mich nach dem er mich liebte nun gar nicht mehr zu mögen scheint. Da bleibt mir nichts, als es ihm gleich zu tun und mich nicht mehr zu melden. Vielleicht muss ich den Traum aufgeben, dass wir uns einfach so mal treffen können. Dass wir etwa ins Kino gehen oder an eine Party. Einfach streichen. Aus den Augen, aus dem Sinn.
Wie können Menschen so sein? Wie kann man das tun? Woher soll ich die Kraft nehmen, dieses Licht zu vergessen und die Liebe zu ihm zu leugnen?

Soll ich einfach warten? Warten, ob es besser wird? Ich weis es einfach nicht. Und ich will ihn nicht ganz verlieren. Das schlimme ist, dass ich das wahrscheindlich schon habe. Und ich weigere mich nur standhaft, es zu glauben. Silly me.


09.03.2009

Doch noch.

So... nach einigen etwas turbulenten Wochen habe ich endlich meinen Fasnachtsrückblick für euch. Die Bilder vom Schmudo sind leider verloren gegangen.... genau so wie die restlichen Parisbilder. *wimmer* Daher erst mal die Pics vom kleinen Umzug in Ennetbürgen. ( hab ich schon erwähnt? - Bauern. Alles Bauern. grmbl Ich musste natürlich Drachen schminken. Was auch sonst. ^^
Auch beim Schwesterle einen kleinen Protodrachen... aber ich war damit nicht so zufrieden. *seufz*
Ich brauch keine Schminke. *grins*
Zu dem Kopf gehört ne Geschichte. Vor dem Umzug haben wir bei uns zuhause lecker Spaghetti gegessen... und wie gewohnt war der grosse Bär natürlich mehr am plappern als am kauen. Aufgeregt erzählte sie uns vom Umzug in Stans, wo sie einen tollen Tambouren Major gesehen habe. " Der hatte so ein wuuuunderschönes Gesicht...wie der Grospapi! " Wir haben erst mal über die Beschreibung gelacht. Aber als ich am Nachmittag den besagten Major mit dem hübschen Grospapi- Gesicht sah, war mir alles klar. *lach* Wunderwunderschön... wirklich. ^^
Auch für Brüderchen war was dabei. Leider war der Umzug in Ennetbürgen aber nicht so das wahre. Ich bin halt mehr der Stadtmensch in sachen Fasnacht. Mir fehlten die kreativen Einzelmasken und die ausgelassenen Leute. Im Dorf schminken oder verkleiden sich ja nur die Kinder oder eben meine Familie. Die Erwachsenen scheinen da irgendwie drüber zu stehen. Schlimm. Bauern, sag ich ja. *augenroll*
Also... ab nach Luzern. Am Dienstag fuhren wir mit dem Bären ans Monstercorso nach Luzern. Endlich richtige Fasnacht!
Erst mal schminken... Schwesterle bekommt bissel Blaues gemuster aufgedrückt...
Und die Kleine wünschte sich ein Piratenschiff. Eigentlich wollte sie es mit Mannschaft... aber so gut bin ich nun auch wieder nicht. ^^
Lulu durfte nicht nach Luzern... dafür ist sie leider noch zu klein. Aber damit sie nicht ganz so traurig war, hat sie auch etwas Farbe abbekommen.
Mh... irgendwie sieht man die Flügel des Drachen kaum. Die waren super!
Uff... das werden wohl wieder zwei Teile. Und das, obwohl ich die besten Bilder verloren hab.

17.02.2009

Bären im Schnee

Als ich heute aufwachte, hörte ich von draussen verräterische Schaufelgeräusche. Ich musste gar nicht erst raus gucken, um zu sehen, dass der Winter wieder hereingebrochen ist. Unter das Schaufelscharren gesellte sich schliesslich auch das Lachen unserer kleinen Bären (die Kleinen meiner Schwester ). Schliesslich doch neugierig geworden linste ich hinaus und beobachtete, wie sie zusammen einen Schneemann bauten. - Na... der hat ja gar keine Karottennase!! Schwups aus den Federn gehüpft- Karotte gepackt und runter zu den Kiddies!

Nach gut 30 minuten haben wir zusammen zu dem kleinen Karottenlosen noch einen grossen mit Nase gebaut. Stolz auf unser Winterwerk musste natürlich auch ein Foto her!

*trommelwirbel* Unsere Schneemänner und Bären:

14.02.2009

Aras Pics

Für meinen lieben Aranthir hier einige Pics vom Schamanenkostüm. Vorderansicht - ( die Knochen klappern so schön beim gehen! ) Rückansicht ^^ Ein ganzer Pferdeschweif. Ich seh grad... ich muss wieder den Zopf einflechten. Für untenrum habe ich Hosen im selben Geparden Muster und darüber einen vorne geöffneten Rock aus dem Orangen stoff wie die Kordel oben rechts, der etwa bis zu den Knien (hinten etwas länger ) reicht. Zudem ist der Rock auch mit Federn und Fell benäht.Maske Frontansicht. Aufs Gesicht gegipst, bemalt und mit Federn beklebt. Besonders spitze find ich, dass sie praktisch den ganzen Kopf einhüllt. Keine Seiteneinsicht,hihi.Und Seitenansicht. ( Ratet mal, woher ich die Idee mit den Augenbrauen her habe, die aus dem Gesicht ragen, hihi )Mit passender Kopffüllung. :o)
Und noch ein Seitenblick. So.... das wars vom Schamanen für heute. ...Jedenfalls OOC.

10.02.2009

Herzsturm

Ein Sturm zieht auf. Er zerrt an mir, reisst an mir bis ich wanke. Die Böen reissen mir die Worte von den Lippen... kein Schrei,den meine Lungen hervor pressen wird gehört. Alles verschwindet in der Weite. Wohin mag dieser Wind wehen? Man schmeckt das Salz in der Luft... doch aus welchen Meer stammt es?
Ich frage mich, wie viele Schreie dieser Sturm schon geschluckt hat. Worte, die nie an das Ohr drangen, die sie hören sollten. Mit wessen Haaren hat der Wind schon gespielt, welche Wellen hat er schon erhoben und durch welche Wälder ist er schon gerauscht?

So unaufhaltbar, unfassbar. Nicht zu greifen und doch fordernd zerrend.Wie die Gedanken und Gefühle in mir wirbelt er alles durcheinander, hebt alles weg... bis auf die Grundmauern. Nur was gewichtig und stark ist wiedersteht dem Drang fort zu fliegen. So wie beim Sturm der Gefühle nur die Tiefsten Empfindungen stets klar bestehen bleiben, während flüchtig Gedanken, Ideen und Hoffnungen wirr schwirrend wie ein Sandsturm wüten.

Heute weht der Wind durch die Gassen. Er fegt den Regen in schauern über das Land und reisst mir die Tränen aus den Augen. Ich habe Angst... denn es wird sich vieles ändern. Ich wünsche mir, dass der Sturm auch meinen Schmerz wegfegen wird. Dass er meine Sehnsucht fortträgt... irgendwo ins Nichts. Es soll mein Sturm der Hoffnung sein... "the Wind of Change" in meinem Leben. Ich will wieder wie die Feder im Wind tanzen... die Freiheit schmecken. Wind im Haar und Licht im Herzen.


An der Klippe steht sie und breitet die Arme aus. Fast kann sie sich auf den drängenden Wind stützen, der ihre Haare wild zerzaust und flatternd an ihren Kleidern zerrt. Das wilde Meer spritzt ihr schäumend entgegen, peitscht ihr Salziges Nass ins Gesicht. Aus tiefstem inneren entweicht ihr ein Schrei. Gleichwohl Freude, Angst und Schmerz klingen in ihm mit, als der Wind ihn ihr von den Lippen reisst und in die endlose Weite der See hebt. Sie schliesst die Augen und fühlt die Flügel, die ihr fehlten... die weichen Daunen, die sie wärmen und die starken Schwungfedern, die im Wind rauschen. Von Federn, die im Sturm flattern umgeben kauert sie sich zusammen... verharrt einen Augenblick. Einen Moment in dem sie Abschied nimmt. Dann breitet sie die Schwingen aus. Kraftvoll und lachend stösst sie sich vom Boden ab. Im gleichen Moment zerfällt ihre Gestallt in graue Blätter, die wild im Wind tanzen. Aus der dunklen Wolke schiesst der Adler hinaus, einen lauten Schrei ausstossend lässt er sich vom Sturm in die Höhe tragen. Endlich frei! Die dunkle Blätterwolke verweht in alle Himmelsrichtungen, begleitet von nur einer kleinen weissen Feder, die sacht tanzend den zerklüfteten Klippen folgt.

Du hast recht. Adler sind wir.