Willkommen in Seriths Wunderwelt !

Ich möchte noch gerne anmerken, dass die Posts chronologisch geordnet sind. Will heissen, der Anfang der Geschichte ist gaaaaaaaaaanz am Ende, da die neuen Einträge jeweils oben angefügt werden. Also schön brav von unten nach oben lesen!

12.07.2007

Zusatz:

Muss noch was sagen: Mein Schatz schreibt schneller als ich. So.

Sie ist daaaa!!!

Hallo, schöne Welt!
Heute ist es endlich so weit... Joe Sciaccas allererste CD ist erhältlich!
Joe,ich gratuliere dir und knuddle dich gaaaaaanz doll!!

Vielleicht fragt ihr euch, wieso ich mich so freue.... lasst mich das mal erklären:
Vor laaanger Zeit (ich glaube, es sind schon paar Jährchen) habe ich durch einen tollen Zufall Joe kennengelernt. Der aufgestellte Sizillianer war mir von Anfang an sehr sympathisch und wir haben uns so manche Nacht Philosopierenderweise um die Ohren geschlagen. Damals spielte Joe noch in einer Metal - Band namens Tanelorn Gittarre. Leider hat sich die ganze Musiksache nicht ganz so entwickelt, wie er es sich vorgestellt hatte... und daher hat er die Gruppe verlassen und beschlossen, selber Musik zu machen. So konnte ich mitverfolgen, wie mein guter Freund seine Lieder ersann, sie mal zwischendurch ( nach etwas gedrängel meinerseits) vorsang und auch eine erste auf Computer aufgenommene CD produzierte. Er nahm Gesangsstunden und arbeitete wirklich unglaublich hart an sich und seiner Musik.
Und jetzt... ja JETZT!! Jetzt ist es endlich so richtig Offiziell!! Mein Knuffeljoe hat seine erste im Studio produzierte CD draussen. Hach, was bin ich stolz!
Jetzt drück ich nur noch alle verfügbaren Daumen und hoffe, dass sich auch noch gaaaaaaaanz viele andere Menschen an seiner Musik freuen können.
Stille Gehirnwäsche für alle da draussen (gaaanz unauffällig) : Jetzt reinhören in " Brand new Day" von Joe Sciacca!!!

11.07.2007

Rollerblades und Regen

Hallochen, da bin ich endlich wider.
Mein aktueller Standpunkt mit Casi geht so weit, dass ich wider ertwas mehr Mut habe, es sich aber Vertrauenstechnisch nicht wirklich gebessert hat. Er ist mir nämlich heute wider durchgegangen. aber diesmal blieb ich oben und ritt die Runde grad extra weiter.

Es fällt mir gerade etwas schwer, die letzten beiden Ausritte niderzuschreiben... und ich will ja auch nicht immer nur vom Reiten schreiben.

Daher jetzt erst mal was gaaanz anderes:

Zur Feier des Tages werde ich mal wider eine Fantasy Geschichte Posten. Ich hoffe, ihr findet etwas Freude daran. ( Solltet ihr gerne mehr solche Sachen lesen, besucht doch einfach meine Homepage und klickt auf "Geschichten")


Diese geschichte namens "Tränen im Wind" ist meinem liebsten Silberzweig gewidmet. Ich liebe dich, olles Langohr!

Im nebligen Grau der Dunkelküste steht still eine junge Fey vor den Häusern Auberdines. Ihr blaues Haar weht leicht in der salzigen Meeresbrise und die sonst hell glimmenden Augen sind dunkel umschleiert und starren ziellos in die Ferne. Hier hat einst alles begonnen. Auf dieser Strasse waren sie losgezogen um Abenteuer zu erleben.... und nur unweit von hier, unten am Strand hatten sie über einen Bund nachgedacht. Ungesehen tropft eine Träne auf die gepflasterte Strasse. Eine von schon so vielen. Ai. Nun ist er weg. Es ist nötig, dass er seinen ihm bestimmten Weg weiter geht... und Serith hatte genug Zeit, sich damit abzufinden. Freund, Beschützer, Retter, Fürst...Weggefährte schwerer Pfade. Wohin ihn seine Wege nun tragen weis sie nicht. Doch eines ist sicher : Sie wird nicht vergessen was war, und Elune beten, ihm Glück zuzuhauchen. Er hat es verdient. Langsam wendet sie sich ab und schlendert zum Hafen. Ihre Gedanken kreisen noch immer um Silberzweig und ihre Finger spielen an dem Tuch um ihren Hals. Sie weis, die Drachen werden kämpfen müssen, um diese Wunde zu schliessen. Doch noch ist die Hoffnung nicht verloren, die Flügel nicht gebrochen. Ein leichtes Lächeln tritt auf ihr Gesicht und sie schreitet etwas zügiger auf dem abgetretenen Holzsteg zur Anlegestelle. Vater der Drachen, möge eintreffen was du dir erhoffst und dein Weg nicht zu steinig sein. Der Wind des Drachen weht mit dir. Sanyasala,feyiama.

07.07.2007

Vertrauen aufbauen

... das habe ich heute und gestren gemacht. Ich habe es nicht geschrieben, da das Ganze noch etwas frisch war... Ich hatte vorgestern erneut einen Unfall mit Caspare.

Es begann gleich, wie beim letzten mal... Bei den Siloballen scheute er und ging mir durch. Diesmal konnte ich mich aber halten und blieb während seiner rassanten Flucht im Sattel. Als ich ihn endlich soweit beruhigt hatte, dass er wider stillstand, zitterte ich wie Espenlaub. Daher beschloss ich, abzusteigen und ihn zu Fuss heim zu führen. Ich traute mir einfach nicht zu, ihn jetzt einfach Heim zu reiten. Schliesslich fühlt er ja, wie ich zittere und welche Angst ich habe.
Allerdings war absteigen wohl ne saublöde Idee gewesen. Als wir schon ein kleines Stück gekommen waren,drehte Casi plötzlich durch! Er scheute erneut und hetzte davon.... mich am Zügel hängend hinterherzerrend!!
Erst dachte ich, ich könnte ihn noch halten. Es ging alles so schnell... Ich fühlte, wie er lospreschte, den Ruck am Zügel und dann bemerkte ich, dass ich neben ihm hergeschleift werde. Als ich dann seine Hufe neben mir auf den Asphalt donnern sehe, bin ich endlich Geistesgegenwärtig genug um die Gefahr zu sehen und lasse die Zügel los.

Naja... und das Fazit: Das Pferd ist derweil wider eingefangen, Mittel- und Ringfinger gestaucht, Ringfinger aufgerissen, Knie geschrammt, Schuhspitzen abgeraspelt, lieblings Reitpulli zerrissen und am allerschlimmsten - Reiterin traumatisiert.
Doch ich gebe nicht auf!!!
Nach all der Angst und all den üblen Dingen, die ich nun mit Casi erlebt habe, will ich nicht aufhören. Das olle Schlitzohr ist mir eben ans Herz gewachsen.

Am schönsten ist aber, dass auch Daniela mir weiterhin vertraut und mir mit sehr viel Vertrauen und Verständnis entgegenkommt. Sie hat mich gestern auf einen Ritt begleitet und mir so die Angst wider etwas genommen. Gemeinsam passierten wir die "heikle" Stelle und sie zeigte mir, wie ich ihn dort besser kontrollieren kann.
Diese gemeinsame Annäherung zumVertrauen zwischen mir und Caspare hat mir sehr geholfen. Auch wenn ich nicht behaupten kann, dass die Angst weg ist.
Gerade heute hatte ich schwer mit mir zu kämpfen. Der Gedanke, heute ohne Unterstützung an dieser Stelle vorbei zu müssen, verursachte bei mir Durchfall und Magenkrämpfe. Ich war schon nahe daran, aufzugeben und Daniela zu sagen, dass es einfach nicht mehr geht. Aber das wollte ich einfach nicht! Nach allem, was sie nun für mich getan hat, will ich sie auch nicht einfach hängen lassen. Ausserdem glaubt sie sehr an mich und ist überzeugt, dass wir das Problem in den Griff kriegen.
Also musste eine andere Lösung her. ... und die fand ich auch.
Damit ich nicht ganz so alleine an der Stelle vorbei muss, habe ich mir eben eine Begleitung gesucht. Da mein Schwesterherz leider nicht konnte und Mama ja die Grosskinder bei sich hatte, fiel mir nur noch eine Person ein, der ich eine beruhigende Wirkung für meine Nerven zutraute. Mein lieber Ex, der Chrigi. ... und zu meinem Glück hatte er tatsächlich Zeit und begleitete mich zu Fuss.

Es ist mir nicht ganz bewusst, inwiefern Chris auf Caspare eingewirkt hat. Klar ist aber, dass er MICH extrem beruhigt hat. Wir kamen an der "üblen" Stelle zwei mal problemlos vorbei. Casi war zwar etwas "guckig", machte aber keinerlei Hüpfer oder schreck Aktionen.
Das Gefühl, dass im Notfall jemand da wäre, tat mir einfach unglaublich gut.
Also an der Stelle nochmals ganz lieben dank an Christian, der spontan sportlich mit uns mitjoggte und sogar im Gallopp nachrannte! Ohne dich, wäre ich heute echt verzweifelt.
Aber: Der nächste Ritt kommt bestimmt!! Und das nächste Mal werde ich da allein (und natürlich mit Casi) durch müssen. Ich kann ja nun schlecht jedes Mal ein Aufpasserchen mitnehmen.



Seelische Vorbereitung
Was mir am meisten Sorgen macht, ist die Angst, dass er mir wider durch geht. Wenn ich nun wider oben bleibe... wie soll ich da noch fähig sein, heim zu reiten?? Wie verhalte ich mich, wenn er wirklich mal wider durchgeht? Ich sollte ja oben bleiben... aber wie kriege ich mich dann wider beruhigt? ... von der Gefahr wegführen ist für mich gestorben. Das werde ich schlichtweg nie mehr machen. Bääähk. Es ist einfach nachwievor so : Ich habe Angst. Auch wenns schon bissel besser ist und ich denke, dass ich das in den Griff kriege.... so habe ich trotzdem noch Angst.

Geduld wird da wohl das Beste sein. Geduld mit mir und Geduld mit ihm.


05.07.2007

Autsch.

Hallo Welt da draussen!

Heute bin ich schlichtweg nicht mitteilungsfreudig.

Nur etwas: Danke, Daniela! Du hast mir mein Selbstvertrauen heute wider gegeben! Es ist sehr schön, dass du mir so vertraust und mich nicht aufgiebst.
Und noch was kleines: Caspare ist Bareback geritten total knuffig! Und der Gallopp... wie im 7. Himmel!!!

Gegen die Langeweile noch einige pics.




03.07.2007

Panik auf dem Feld!

Ääääächz!
Ich bin heute vom Pferd gefallen. *schäm*
...Grund dafür war mal wider der berühmte Siloballen am Reitweg. Wie schon so oft ritten wir beim Hinweg völlig locker an dem Ballen vorbei. Daher war ich auch recht relaxed, als wir auf dem Rückweg nochmals an dem Ding vorbei kamen. Casi war nicht verspannt und ist eigentlich ganz ruhig darauf zu gelaufen... naja. ... bis er plötzlich völlig unerwartet scheute und weghopste!
Das Nächste, woran ich mich erinnere ist eine Judorolle in nassem Gras und sich schnell entfernendes Hufgepolter.
Was darauf folgte war eigentlich im Nachhinein betrachtet ziemlich lustig .. aber in der Situation sehr zermürbend:
Die noch etwas zittrige Reiterin (Ex- Reiterin) pirrscht sich so unauffällig wie möglich an das im Feld grasende Pferd an, das sich bei kürzer werdendem Abstand zu dem Wichtel mit Helm natürlich aus dem Staub macht. Für mich waren das die schlimmsten Minuten! Da stand dieses Schlitzohr und graste... und sobald ich ihm zu nahe kam, galloppierte er davon. - Ich bin mir sicher, er hat sich dabei ins Fäustchen ( Hüfchen ) gelacht.
Irgendwann musste ich dann einsehen, dass ich ihn alleine bestimmt nicht kriegen würde... und weiter rumscheuchen wäre zudem auch gefährlich, da er vielleicht in die runterhängenden Zügel treten könnte und sich damit verletzen.
Also blieb mir nichts übrig, als Daniela anzurufen. Beim wählen malte ich mir schon aus, wie ich mein Zeug packen und nie wider kommen könnte. Bestimmt würde ich Caspare ab jetzt nicht mehr reiten dürfen. *sniff* Ich überlegte mir sogar schon, wie ich wider ein Pflegepferd finden würde!
Nach einigen Minuten ( kamen mir wie Stunden vor ) tauchte Daniela dann schliesslich neben mir auf und wir trieben Casi langsam richtung Feldstrasse. Dort kam zu unserem Glück gerade ein Auto angefahren, dessen Fahrerin gegenwärtig genug war, seine Zügel zu greifen und so seinen Freigang zu beenden.
Puh... Gottseidank : Das Pferd ist noch Heil!!
Um dem Siloballenproblem auf den Grund zu gehen und Casi etwas zu züchtigen, stieg Daniela nach dem Einfangen in den Sattel. Zusammen ritten sie mehrmals um die Dinger rum. Beim Zusehen habe ich auch ein bissel was gelernt. Wahrscheindlich war ich einfach nicht energisch genug. Ich dachte eben immer, wenn ich eine Gefahr passiere ( oder was Casi für eine hält ) , sollte ich die Zügel eher lang lassen, um nicht verkrampft zu wirken. Nun sah ich aber, wie Daniela mit Druck und enger Zügelkontrolle viel bessere Resultate erzielte.
Nach einigem Hin und Her stieg sie schliesslich wider ab und wir wechselten zu meiner Überraschung den Platz.

Also ich auf Pferd!

Meine Ängste von wegen Sachen packen waren zu meiner Freude unbegründet gewesen. Es war sogar so, dass Daniela fürchtete, ich möchte nach diesem Erlebnis lieber nicht mehr kommen. Hehe! Denkste ! Gerade nach der Sache heute bin ich überzeugt, dass ich mit Casi an unserem Verhältnis (und dem zu Siloballen insbesondere) gerne arbeiten will. Ich bin so erleichtert, dass ich weiter kommen kann!!

Auf dem Rest des Heimritts ist er ruhig geblieben, als ob nichts gewesen wäre.... Ob das an Danielas Durchgreifen oder meiner von ihr abgeguckten Technik lag, weis ich nicht.
Erst später bei der Arbeit begann meine Schulter etwas zu schmerzen... aber wie es sich anfühlt, ist es nur von der ruckartigen Dehnung beim Aufprall. Darum möchte ich zum Abschluss meines heutigen Berichtes noch allen Reitern etwas raten: Lernt die Judorolle!!! Ich habe sie vor laaaanger Zeit von der Freundin gelernt, die mich mit dem Pferdefieber infizierte... und sie hat mir seither mehrmals das Genick gerettet! Bei der Judorolle lernt man konntrolliert zu fallen und nimmt dem Aufprall durch die Rollbewegung die Kraft. Zudem wird der Kopf durch den Arm geschützt.
Trainieren der Rolle : Stellt euch grob die Bewegung eines Purzelbaums vor ( heisst des in DE auch so???) . Nun hebt ihr aber dabei nur einen Arm (bei mir rechter ) über den Kopf. Der andere ist meist auf die Brust gepresst. Wenn ihr also fallt, streckt ihr den Arm gebogen richtung Boden, neigt den Kopf auf die Brust und rollt euch so über den Arm ab.

Am besten übt man ein paar mal auf einem weichen Untergrund (aus stehender Position etwas vorhüpfen und abrollen )

01.07.2007

Alles was man sich wünschen kann!

.... hatte ich heute!

Mein liebster Chef hat mir gestern Abend angeboten, heute frei zu machen... Habe ich natürlich dankend angenommen; Zumal sich heute die Comites in Werd (Aargau) auf ein nettes Zusammensein getroffen haben.
So bin ich heute Morgen frohen Mutes zur Wikinger-Ranch aufgebrochen.Dort angekommen schwebte ich in einen tollen Tag voller Freunde, Bogenschiessen, schwimmen und Pferdis!
Am schönsten war aber auf jeden Fall das Schwimmen in der Reuss!
Wir haben uns ins frische Nass geschmissen und uns von der Strömung treiben lassen.
Später haben wir dann auch noch auf Petflaschen geschossen, Pferde geknuddelt und Anandas lecker Smoothie geschlürft. Wirklich super Tag voller Sommerfeeling!
Einige Zeit später habe ich dann Zuhause auch noch eine kleine Überraschung erlebt : In dem Reitforum, das ich oft besuche entdeckte ich einen Beitrag von Caspare. Nanu? - Verwundert forschte ich nach und entdeckte schliesslich, dass die Caspare im Forum tatsächlich die Besitzerin meines Pflegis ist!

Zudem gabs von ihr einen Beitrag, bei dem sie Casi vorstellt... daher habe ich jetzt auch ein Bildchen von ihm :

Von Links nach Rechts: Cindy, Caspare und Benji

Süss, oder?